Wohnen und Essen: Schränke, Tische, Stühle

Wohnen und Essen: Schränke, Tische, Stühle

Der breiteste Bereich. Serienmöbel stehen oft schnell bereit, ein Tisch vom Tischler dauert länger. Wir vermitteln an Betriebe für beide Wege.

Serie oder Maßanfertigung

Die Frage entscheidet über Preis und Wartezeit, und sie lässt sich an der Raumsituation festmachen. Wo gerade Wände, normale Deckenhöhen und Platz zum Ausweichen vorhanden sind, deckt ein Serienprogramm fast alles ab. Wo Dachschräge, Erker oder eine Nische zwischen zwei Schornsteinen im Weg stehen, wird Maßarbeit oft günstiger als eine Serienlösung mit teuren Sonderteilen.

Ein brauchbarer Anhaltspunkt: sobald Sie in einem Katalog nach Zwischengrößen suchen, die es nicht gibt, sollten Sie einen Tischlerbetrieb mit ins Angebot nehmen.

Der Esstisch trägt den Raum

Beim Esstisch entscheidet nicht die Optik, sondern die Geometrie. Rechnen Sie pro Person etwa 60 Zentimeter Tischkante und rundherum 80 bis 100 Zentimeter Abstand zur Wand, damit Stühle zurückgeschoben werden können. Wer das überspringt, kauft einen Tisch, an dem zwei Plätze faktisch unbenutzbar sind.

Bei der Holzart geht es weniger um Härte als um Pflege. Geölte Oberflächen lassen sich stellenweise ausbessern, lackierte nicht, dafür sind sie unempfindlicher gegen Flecken.

Womit Sie rechnen sollten

Serien-Esszimmermöbel und -Sets liegen je nach Umfang aus Tisch, Stühlen und Sideboard bei etwa 90 bis 1.400 Euro. Ein maßgefertigter Esstisch vom Tischler kostet je nach Maßen und Holzart rund 1.000 bis 4.500 Euro. Stand 2026-07, Marktüberblick auf Basis von moebel-preiss.de, wohnen.de, my-hammer.de und tischler-schreiner.org.

Lieferzeit

Serienmöbel und Lagerware brauchen üblicherweise etwa vier bis fünf Wochen. Maßanfertigungen richten sich nach der Auftragslage des Betriebs und liegen bei mehreren Wochen bis wenigen Monaten. Quelle: moebelschlau.de, Stand 2026-07.

Was die vermittelten Betriebe abdecken

Möbelhäuser führen Serienprogramme mit Konfiguration, Tischlereien fertigen nach Aufmaß. Je nachdem, was Sie beschreiben, geht die Anfrage in die eine oder die andere Richtung, bei unklaren Fällen an beide.

  • Planung für Wohn- und Esszimmer
  • Konfiguration von Sideboards und Regalsystemen
  • Beratung zu Esstischen, Stühlen und Holzarten
  • Schränke für Nischen und Dachschrägen über Tischlereien
  • Lieferung und Aufbau
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Bereiche für Wohnen und Essen

Wohn- und Essbereich wachsen meist über Jahre. Diese vier Gruppen bilden den Kern.

Schränke und Sideboards

Schränke und Sideboards

Stauraum an der Wand oder als Raumteiler. Tiefe und Höhe bestimmen, wie ein Raum danach wirkt.

Esstische

Esstische

Massivholz, Furnier oder Keramik. Ausziehbare Platten schaffen Plätze für Besuch, ohne täglich Raum zu kosten.

Stühle und Bänke

Stühle und Bänke

Eine Bank an der Wandseite spart Platz und bringt zwei Sitzplätze mehr an denselben Tisch.

Wohnwände und Regale

Wohnwände und Regale

Geschlossen, offen oder gemischt. Die Aufteilung richtet sich danach, was sichtbar bleiben soll.

Häufige Fragen zu Wohn- und Esszimmermöbeln

Rechnen Sie etwa 60 Zentimeter Tischkante je Person und 80 bis 100 Zentimeter Abstand zur Wand, damit Stühle zurückgeschoben werden können. Ein Tisch für sechs Personen braucht also rund 1,80 Meter Länge und einen Raum von mindestens 3,40 Metern in der Tiefe.

Geölte Oberflächen nehmen Flecken leichter an, lassen sich aber stellenweise nachölen und altern sichtbar. Lackierte Flächen sind unempfindlicher gegen Rotwein und Wasser, bei einem Kratzer muss aber die ganze Fläche neu gemacht werden. Wer regelmäßig mit Kindern isst, fährt mit Lack oft entspannter.

Sobald Sondermaße nötig werden. In Serienprogrammen kosten Zwischengrößen und Passstücke schnell so viel Aufpreis, dass eine Maßanfertigung preislich mithält und dabei genau passt. Bei Standardmaßen ist die Serie fast immer günstiger.

Serienmöbel und Lagerware üblicherweise etwa vier bis fünf Wochen. Maßanfertigungen mehrere Wochen bis wenige Monate, abhängig von der Auftragslage des Betriebs. Quelle: moebelschlau.de, Stand 2026-07.

Bei Speditionslieferung nehmen viele Betriebe ein Altmöbel gleicher Art gegen Aufpreis mit, sofern es demontiert und zugänglich ist. Alternativ die kommunale Sperrmüllabholung, in vielen Kommunen einmal jährlich im begrenzten Volumen kostenlos, sonst etwa 20 bis 50 Euro je Abholung.

Maße und ein Foto helfen den Betrieben, gleich beim ersten Kontakt konkret zu werden.